CDU Gemeindeverband Bovenden

Bürgerbegehren über eine Kreisfusion mit Northeim und Osterode

der CDU-Gemeindeverband Bovenden informiert am Donnerstag, den 8. November 2012, ab 19 Uhr im Bovender Café Nostalgie, Feldtorweg 21, über das Bürgerbegehren, mit dem ein Bürgerentscheid der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Göttingen über eine Kreisfusion mit Northeim und Osterode erzwungen werden soll.
Landkreis GöttingenLandkreis Göttingen
Referent des Abends ist Thomas Deppe, Bezirksvorsitzender der Jungen Union Hildesheim und Göttinger Kreistagsabgeordneter. Seine Ausführungen zu dem Thema „Brauchen wir die Kreisfusion?“ sollen weitere lokale Aktionen zur Unterstützung des Bürgerbegehrens auslösen.
Im Kreishaushalt 2012 wurden 100.000 EUR eingesetzt, um einseitig für die von rot-grünen Kreistagsmehrheiten betriebenen Fusionspläne zu werben. Das hat der Bovender CDU-Gemeindeverband zum Anlass genommen, eine eigene Postwurfsendung zur Unterstützung des Bürgerbegehrens an alle Haushalte des Fleckens zu senden, in der gute Gründe für den Landkreis Göttingen und gegen eine Kreisfusion nach Maßgabe der im Anhang zu dieser Medieninformation dokumentierten Argumentationskarte genannt werden. Hierzu erklärt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Harm Adam: „Kreisfusionen – Gebiets- und Verwaltungsreformen insgesamt – dürfen nicht ohne die direkte Beteiligung aller betroffenen Bürgerinnen über deren Kopf hinweg beschlossen werden. Die Meinungsumfrage, die zur Zeit im Auftrag des Landkreises Göttingen durchgeführt wird, kann kein repräsentatives Ergebnis zu einem „möglichen“ Interesse der Bürgerinnen und Bürger zur Frage der Kreisfusion ermitteln. Die Fehlerquellen der Befragung sind aufgrund einer zunehmenden Verweigerungshaltung gegen Umfragen jeder Art zu groß, zumal ergänzend Daten abgefragt werden, die aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger als sensibel eingestuft werden und von der Beteiligung abschrecken. Nur wenige Tage nach der Zustellung unserer Postwurfsendung verzeichnen wir den Eingang vieler Unterstützerunterschriften. Das spornt uns in unserem Werben für einen Bürgerentscheid nach einer wirklich breiten Diskussion des Themas an.“