CDU Gemeindeverband Bovenden

Hände weg von der IGS Bovenden

PM CDU/FDP-Gruppe im Kreistag verteidigt breit gefächertes Schulspektrum in Stadt und Landkreis Göttingen

Nach den Osterferien stellen die weiterführenden Schulen der Stadt und des Kreises an den Tagen der offenen Tür sich den neuen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern vor. Die CDU/FDP Gruppe begrüßt diese Möglichkeit, verschiedenen Schulen und Schultypen kennenzulernen und so eine fundierte Entscheidung für und mit dem Kind über seine Schullaufbahn zutreffen. „Wir haben hier vor Ort ein exzellentes plurales Schulangebot “, so die schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion Sigrid Jacobi,
IGS BovendenIGS Bovenden

„Einheitslehrerausbildung, komplettes Abschaffen des Sitzenbleibens und Verbot der Überweisung überforderter Schüler auf eine geeignete Schulform (Abschulen) münden in die Einheitsschule, welche Eltern und Schüler nicht wollen.“ Die Landesregierung plane weiterhin Grundschulen in die IGSen organisatorisch zu integrieren. „Hier wird deutlich wohin der Weg gehen soll: Einheitsschule ab Klasse 1“, so Sigrid Jacobi weiter. „Das breitgefächerte Schulangebot zu erhalten bleibt die erste Aufgabe der CDU/FDP-Gruppe im Schulausschuss“, betonen Sigrid Jacobi (CDU) und Hiltrud Sürmann (FDP), „auch wenn weiterhin wichtige Aufgaben wie demografischer Wandel und Fusionsentscheidungen und neuer Landesregierung anstehen.“
An allen Schulformen seien die Reformen der letzten Jahre umgesetzt worden und gute Arbeit habe zu guten Ergebnissen geführt. „Nun sollte nun nach den Reformen endlich wieder Arbeits-Ruhe in die Schulen einziehen“, so FDP-Kreistagsmitglied Frau Dr. Sürmann. Die CDU/FDP-Gruppe setzt sich dafür ein, dass die Schülerinnen und Schüler des neuen fünften Jahrgangs in verlässlichen und bewährten Schulformen heranwachsen und lernen können.
Eine neue IGS in Weende, wie von der Stadt geplant, würde die Vorzeigeschule des Landkreises gefährden - die Bovender IGS. Darum lautet das Kredo: „Keine neue IGS in Weende!“ Der Landkreis habe 3,5 Millionen Euro in die IGS Bovenden investiert, Voraussetzung dafür war 2009 die Zusage der Stadt, dass auch Stadtschüler in Bovenden beschult werden. Die CDU/FDP-Gruppe fordert, dass sich die Stadt Göttingen an die Vereinbarung halten möge. Hier werde sich zeigen, ob von der Mehrheitsgruppe in Stadt und Kreis kurzsichtige Entscheidungen gefällt werden, weil ihr unter der neuen Landesregierung rasche Erfolge wichtig sind oder ob es ihr um die Schülerinnen und Schüler gehe. „Wir wollen endlich Schulfrieden haben!“, so Jacobi und Sürmann abschließend.